Fotoleinwand und Leinwanddruck

Immer beliebter als kleines aber feines Fotogeschenk, wird die Fotoleinwand.

Auf einer Fotoleinwand lassen sich Digitalfotos in so genannter "Museums"-Qualität ausdrucken und für die heimischen Wände herrichten. Immer mehr Anbieter aus dem Internet bieten dem Kunden einen solchen Service.

Weitere Informationen zum Thema Fotografie können Sie hier nachlesen:

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Die Fotoleinwand - zwischen Reproduktion und Kunst

Was ist eine Fotoleinwand?

Leinwand ist ein Gewebe, welches aus der Faser der Flachspflanze (lat. Linum) hergestellt wird. Als Fotoleinwand werden meist Gewebe mit einer Grammatur zwischen 200 und 450 verwendet, das heißt dass das Gewicht dieser Gewebe pro Quadratmeter zwischen 200 und 450 Gramm liegt. Im Unterschied zum völlig glatten Papier zeichnet sich jede Leinwand durch ihre deutlich sichtbare Gewebestruktur aus. Der dadurch entstehende Tiefeneffekt gibt darauf angebrachten Abbildungen ein höherwertiges Aussehen im Vergleich zu den einem Poster ähnlichen Papierdrucken. Vom Aussehen ähneln Fotoleinwände eher Gemälden, die ja ebenfalls auf Leinwand gemalt werden. Daher finden Fotoleinwände gerne als Designobjekte in Innenräumen Verwendung, denen sie dann einen künstlerischen Touch verleihen. Durch die Wahl eines passenden Rahmens können solche Fotoleinwände weiter aufgewertet werden. Heute werden Fotoleinwände zumeist auf Keilrahmen aus Holz oder anderen Materialien gespannt. Neben den für Keilrahmen üblichen Rahmenstärken von zwei Zentimetern sind auch Stärken von bis zu vier Zentimetern möglich, die dann als Museumsrahmen bezeichnet werden.

Wie wird eine Fotoleinwand hergestellt?

Die Herstellung von Fotoleinwänden ist im Prinzip zwar schon seit fast 40 Jahren möglich, die früher hohen Herstellungskosten haben diesem Produkt jedoch eine weitere Verbreitung verwehrt. Erst seit vor etwa zehn Jahren digitale Drucktechniken eingeführt wurden, konnten Fotoleinwände durch die rapide sinkenden Preise breitere Käuferschichten finden. Heute gibt es viele Hersteller von Fotoleinwänden, die ihre Dienste in einschlägigen Geschäften oder im Internet zu Preisen zwischen etwa 30 € und 300 € anbieten. Der Kunde liefert hierfür das von ihm gewünschte Foto als Negativ oder als Computerdatei ein. Der Hersteller druckt dann die Bildinformationen im gewünschten Format auf die Leinwand auf. Alternativ kann man bei zahlreichen Anbietern auch aus einer Vielzahl fertiger Fotoleinwände ein ansprechendes Motiv auswählen. Die gängigsten Formate variieren zwischen 20 x 20 cm und 100 x 200 cm, Sonderformate sind ebenfalls möglich. Um ein Verlaufen der Farben und eine Widerstandsfähigkeit des Bildes zum Beispiel gegen Sonneneinstrahlung zu erreichen, ist die Leinwand entsprechend vorzubereiten. Um einen künstlerischen Anspruch zu erfüllen, ist es auch notwendig, eine zu grobe Textur zu vermeiden. Die verwendete Leinwand hat deshalb eine gute, gleichbleibende Qualität vorzuweisen. Bei Bedarf ist zunächst eine mechanische Glättung der Leinwand notwendig, um Unebenheiten auszugleichen.

Im nächsten Schritt wird mit geeigneten chemischen Verfahren grundiert. Durch diese Grundierung erhält der später aufgebrachte Druck seine Konsistenz und eine bessere Leuchtkraft der Farben. Auch erschwert die Grundierung ein Brechen der Fotoleinwand. Für ein gemaltes Bild wird dann die Leinwand auf einen Rahmen gespannt, um danach bemalt zu werden. Im Unterschied dazu wird bei einer Fotoleinwand das Foto mittels großformatigen Plottern und speziell für diesen Untergrund geeigneten so genannten Dye-Tinten oder UV-Tinten im Digitaldruck zuerst auf die Leinwand aufgebracht, und erst danach wird die Fotoleinwand auf einen Keilrahmen gespannt. Die auf organischer Basis hergestellten Dye-Tinten ergeben zwar brillantere und leuchtendere Bilder als UV-Tinten, sie haben jedoch den Nachteil, dass sie nicht wasserfest und deshalb sehr empfindlich gegen Feuchtigkeit sind. Die UV-Tinten sind das genaue Gegenteil davon: hochbeständig gegen Sonneneinstrahlung und unempfindlich gegen Wasser, es fehlt ihnen jedoch die Brillanz und Leuchtkraft der Dye-Tinten. Speziell für die Herstellung von Fotoleinwand im Außenbereich wurden Ultra-Solvent-Farben entwickelt, die gegen Witterungseinflüsse unempfindlich sind, aber andererseits nur eine geringe Auflösung und mangelnde Brillanz aufweisen.

Als letzter Schritt folgt oft die Versiegelung der Fotoleinwand durch einen speziellen Firnis, der auf ihr eine schützende Schicht gegen Feuchtigkeit, Umwelteinflüsse und Verschmutzungen oder Fingerabdrücke bildet und gleichzeitig dem Motiv einen seidenen Glanz verleiht. Die dadurch entstehende ästhetische Wirkung gibt einer Fotoleinwand weiteren, einem Gemälde ähnlichen dekorativen Wert. Der letzte Arbeitsschritt ist das Aufziehen der Fotoleinwand auf einen Keilrahmen. Die meisten Hersteller von Fotoleinwänden bieten auch diesen Arbeitsschritt als zusätzlichen Service an. Wo man innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Anbietern im Internet finden kann, lesen Sie am besten auf dieser Seite nach.

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